Depression

  • zählt zu affektiven Störungen 
  • wochenlanger Rückzug, der keinerlei Neuorientierung mehr zulässt
  • in Ursachen nicht fassbar oder erklärbar 
  • Zusammenbruch der Integrität der Persönlichkeit


Symptome

Hauptsymptome

  • depressive Verstimmung → emot. Niedergeschlagenheit, Traurigkeit, erhöhte Reizbarkeit
  • Anhedonie → eingeschränkte Möglichkeit Freude, Lust, Interesse zu empfinden
  • Antriebslosigkeit → verminderter Antrieb, wenig Aktivität, leichte Erschöpfbarkeit


Nebensymptome

  • emotional (Traurigkeit, Hoffnungslosigkeit, Verlust an Interesse)
  • kognitiv (Pessimismus, Unentschlossenheit)
  • motivational (Schulunlust, Antriebslosigkeit)
  • körperlich (Erschöpfung, Appetitlosigkeit mit Gewichtsverlust)
  • selbstwertbezogen (Gefühl der Inkompetenz, neg Körperbild)
  • suizidal

Symptome bei Vorschulkindern (3-6 Jahre)

  • trauriger Gesichtsausdruck
  • verminderte Gestik und Mimik
  • mangelnde Fähigkeit, sich zu freuen
  • Ess- und Schlafstörung
  • innere Unruhe und Gereiztheit, unzugängliches und aggressives

        Verhalten

Symptome Schulkinder (6-12 Jahren)

  •  verbale Berichte über Traurigkeit
  • Schulleistungsstörungen
  • Zukunftsangst
  • psychomotorische Hemmung
  • (Ein-) Schlafstörung
  • Suizidgedanken

Symptome Pubertäts- und Jugendalter (13-18 Jahren)

  • vermindertes Selbstvertrauen
  • Ängste, Lustlosigkeit
  • tageszeitabhängige Schwankungen des Befindens
  • Leistungsstörungen
  • Schlafstörungen
  • Gefahr der Isolation und des sozialen Rückzugs
  • Suizidgedanken


Kriterien

  • leichte Depression→ zwei Hauptsymptome + zwei  Nebensymptome für mind. zwei Wochen
  • mittelgradige Depression → zwei Hauptsymptome + drei Nebensymptome für mind. zwei Wochen
  • schwere Depression → drei Hauptsymptome + mehr als vier Nebensymptome für mind. zwei Wochen

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Prävention und Intervention

Fördermöglichkeiten

  • Persönlichkeitsstärkung (Stärkung protektiver Faktoren)
  • auch kognitive Intervention ( Veränderung der Attribution )
  • Erlernen von prosozialen Fertigkeiten
  • Einstellungsänderungen (Attributionstraining)
  • Veränderung der gestörten Selbstwahrnehmung/des gestörten Selbstkonzepts